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Reklamationsordnung

Reklamationsordnung

Diese Reklamationsordnung bildet einen unteilbaren Bestandteil der Rahmenverkaufsvertrag, abgeschlossen mit dem Verkäufer, Remarkplast compounding a.s., Identifikationsnummer: 044 69 577, mit dem Sitz auf der Adresse Bohuslavice 123, PLZ 798 56, eingetragen in dem vom Kreisgericht in Brno geführten Handelsregister unter Aktenzeichen B 7402.

ARTIKEL 1.

GRUNDBESTIMMUNGEN

1. Der Käufer ist verpflichtet, vor der eigentlichen Warenbestellung, sich mit der Reklamationsordnung vertraut zu machen.

2. Durch die Absendung einer Bestellung oder Unterschrift eines Vertrags bestätigt der Käufer, dass er sich mit dieser Reklamationsordnung vertraut gemacht hat, inklusive einer Mitteilung vor dem Vertragsabschluss, und dass er der im Moment der Absendung der Bestellung der gültigen Fassung der Reklamationsordnung zustimmt. Die Reklamations-ordnung bildet einen unteilbaren Bestandteil jedes zwischen dem Käufer und dem Verkäufer abgeschlossenen Kaufvertrags.

3. Die in dieser Reklamationsordnung angeführten Begriffsbestimmungen werden vor denen im Rahmenverkaufsvertrag bevorzugt. Wird ein Begriff von dieser Reklamationsordnung nicht bestimmt, wird er im Sinne seiner im Rahmenverkaufsvertrag angeführten Bestimmung aufgefasst. Soll er nicht einmal vom Rahmenverkaufsvertrag bestimmt sein, wird er in der Bedeutung aufgefasst, in der er von den Rechtsvorschriften benutzt wird.

4. Diese Reklamationsordnung des Verkäufers ist der Öffentlichkeit auf der Website und in Urkundenform am Sitz des Verkäufers zugänglich.

ARTIKEL 2.

GEWÄHRLEISTUNGSRECHTE DES KÄUFERS BEI MANGELHAFTER LIEFERUNG

1. Die Rechte und Pflichten der Vertragsparteien bei mangelhafter Lieferung richten sich nach den allgemein verbindlichen Vorschriften, insbesondere nach den Bestimmungen von § 1914 bis § 1925, § 2099 bis § 2112 des Gesetzes Nr. 89/2012 Sb., Bürgerliches Gesetzbuch in der gültigen Fassung (weiterhin nur „NOZ“).

2. Der Verkäufer muss dem Käufer die Ware in der vereinbarten Menge und Qualität übergeben.

3. Der Verkäufer haftet dem Käufer, dass die Ware beim Sachgefahrübergang:

  • (a) die von den Vertragsparteien vereinbarten Eigenschaften hat und, liegt solche Vereinbarung nicht vor, die von dem Verkäufer oder Erzeuger deklarierten Eigenschaften hat;
  • (b) durch die Qualität oder Ausführung der Vorlage (nach Materialspezifikation) entspricht, falls die Qualität oder Ausführung sich nach einer Vorlage richten soll;
  • (c) der vereinbarten Menge, dem entsprechendem Maß oder Gewicht entspricht;
  • (d) den Rechtsvorschriften entspricht.

4. Eine Ware ist mangelhaft, wenn sie den vereinbarten Eigenschaften nicht entspricht. Als Mangel wird auch die Lieferung einer anderen Ware als auch Fehler in den für die Benutzung der Ware erforderlichen Dokumenten betrachtet.

5. Dem Käufer werden die Rechte bei mangelhafter Warenlieferung nicht gewährleistet, wenn der Käufer vor der Warenabnahme gewusst hat, dass die Ware Mangelhaft ist oder wenn er den Mangel selbst verursacht hat.

6. In Hinsicht auf weitere Benutzung der Ware vom Käufer, ist der Verkäufer für die Mängel nicht verantwortlich, die durch weitere Lagerung, Verarbeitung, Mischung, oder andere Benutzung der Ware entstanden sind. Von dem Augenblick an, wo die Ware nach dem vorigen Satz benutzt wird, trägt der Verkäufer nicht mehr die Verantwortung für die Mängel der Ware.

7. Die Menge der gelieferten Ware muss von dem Käufer bei Warenannahme geprüft werden und etwaige Abweichungen müssen im Lieferschein angeführt werden. Auf später eingereichte Mengenbeschwerden wird kein Rücksicht genommen werden.

8. Der Käufer ist verpflichtet dem Verkäufer eine Mangelware zu melden, alsbald er sie bei rechtzeitiger Besichtigung und obliegender Sorgfalt feststellen kann. Dies ist ohne Beeinträchtigung irgendwelcher Bestimmungen von Absatz 6 dieses Artikels.

9. Falls der Käufer eine minderwertige Ware beanstandet, ist er verpflichtet, solche Ware in der ursprünglichen Packung zu bewahren mit Informationen auf einer Versandkarte, die auf Angaben über das gelieferte Material hindeuten.

10. Die Gewährleistungsrechte bei mangelhafter Lieferung beziehen sich insbesondere nicht auf Beschädigungen, die durch das folgende verursacht werden:

  • (a) mechanische Beschädigung der Ware;
  • (b) Benutzung der Ware unter Bedingungen, die nicht der direkt vom Käufer oder Erzeuger vorgesehenen Umgebung entsprechen;
  • (c) unfachmännische Behandlung der Ware oder Vernachlässigung der Fürsorge für die Ware;
  • (d) Überbelasten oder Benutzen im Widerspruch mit den im Dokument angeführten Bedingungen oder mit den allgemein gültigen Grundsätzen;
  • (e) ein unqualifizierter Eingriff oder eine Änderung der Warenparameter;
  • (f) Verarbeitung vom Kunden, wenn durch diese Änderung ein Mangel entstanden ist;
  • (g) Naturelemente oder höhere Gewalt.

ARTIKEL 3.

GELTENDMACHUNG DER RECHTE BEI MANGELHAFTER LIEFERUNG (REKLAMATION)

1. Der Käufer ist verpflichtet, Dem Verkäufer die Mängel mitzuteilen, alsbald er sie bei rechtzeitiger Besichtigung und obliegender Sorgfalt feststellen kann. Der Verkäufer empfehlt dem Käufer, dass er die festgestellten Mängel sobald wie möglich dem Verkäufer mitteilt, wobei bei den leicht erkennbaren Mängeln der Käufer verpflichtet ist, diese dem Verkäufer binnen 3 Tage von der Warenübernahme mitzuteilen. Die bei der Warenverarbeitung festgestellten verborgenen Mängel muss der Käufer dem Verkäufer unmittelbar, nachdem er sie feststellt oder bei genügender Fürsorge feststellen kann, jedoch spätestens binnen 3 Tage von deren Feststellung mitteilen.

2. Eine Reklamation wird vom Käufer beim Verkäufer an der Adresse dessen Sitzes, durch E-Mail an der E-Mail-Adresse des Verkäufers: info@r-compounding.cz eingebracht. Als Moment der Einbringung einer Reklamation wird der Moment betrachtet, in dem der Verkäufer vom Käufer eine Mitteilung über die Reklamation erhält, die den Mangel beschreibt, auf welche Weise und wie oft er sich zeigt zusammen mit dem Datum, wann er sich gezeigt hat und mit Bildern der mangelhafter Ware. Beim Einbringen einer Reklamation muss der Käufer seine Kontaktangaben (insbesondere die Firma des Käufers, Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse) zusammen mit der gewünschten Art der Erledigung der Reklamation anführen.

3. Der erhobenen Reklamation wird der Käufer den entsprechenden Rechnungsbeleg oder Lieferschein beifügen und, falls die Ware schon früher beanstandet wurde, auch den entsprechenden Reklamationsbeleg.

4. Sobald der Verkäufer die komplette Mitteilung einer Reklamation erhält, wird er das Reklamationsverfahren einleiten. Der Käufer ist verpflichtet, die zur Erledigung einer Reklamation erforderliche Mitwirkung zu leisten. Nach einer vorherigen Mitteilung dem Käufer, ist der Verkäufer berechtigt, eine persönliche Inspektion der beanstandeten Ware zu fordern, damit er die tatsächliche Beschädigung der Ware feststellen kann und der Käufer ist verpflichtet, dem Verkäufer solche personale Inspektion zu ermöglichen. Zusammen mit dem Verkäufer, können auch die mitwirkenden Personen, Experten und technisches Personal an der Inspektion teilnehmen. Der Verkäufer wird nicht im Verzug mit der Erledigung einer Reklamation sein, solange ihm der Käufer eine Inspektion der Mangelhafter Ware nicht ermöglicht.

5. Über eine Reklamation muss spätestens binnen 60 Tage von dem Tag entschieden werden, an dem die Reklamation erhoben wird. Bis dahin wird die zur fachlichen Reklamationsprüfung benötigte, dem Warentyp angepasste Zeit nicht laufen. Der Verkäufer wird dem Käufer eine schriftliche Bescheinigung über Datum und Art der Reklamationserledigung beziehungsweise über die Gründe der Reklamationsablehnung ausstellen. Nach Erheben der Reklamation, kann die Frist von 60 Tagen nach Vereinbarung mit dem Käufer verlängert werden.

6. Wenn Warenmängel festgestellt werden, muss die Ware in demselben Zustand zurückgegeben werden, in dem sie vom Käufer übernommen wurde, sonst ist der Verkäufer berechtigt, die beanstandete Ware zurückweisen, wobei der Verkäufer die Reklamation akzeptierten wird, wenn es sich um die übliche Abnutzung oder Verschmutzung handelt.

7. Die Gewährleistungsrechte bei mangelhafter Lieferung kann der Käufer nicht geltend machen, wenn es sich um eine weiter verarbeitete, gemischte oder anders benutzte Ware handelt. Der Verkäufer wird keine Verantwortung für einen Schaden tragen, der durch Verarbeitung, Mischung, oder anderes Vorgehen entstanden ist, nachdem die Mängel der Ware festgestellt sind oder hätten festgestellt sein können.

8. Wenn die mangelhafte Lieferung eine wesentliche Verletzung des Vertrags darstellt, hat der Käufer einen Anspruch:

  • (a) auf Beseitigung des Mangels durch die Lieferung einer neuen mangelfreien Ware oder Lieferung der fehlenden Ware, solange es unter Berücksichtigung der Art des Mangels angemessen ist, wenn aber der Mangel nur einen Teil der Ware betrifft, kann der Käufer nur einen Austausch des Teils beanspruchen. Wenn dies aber angesichts der Art des Mangels unangemessen ist, insbesondere wenn der Mangel ohne Verzögerung beseitigt werden kann, hat der Käufer das Recht auf unentgeltliche Beseitigung des Mangels;
  • (b) auf Beseitigung des Mangels durch eine Reparatur der Ware;
  • (c) auf einen angemessenen Preisnachlass oder
  • (d) auf das Zurückzutreten vom Vertrag.

9. Wenn die mangelhafte Lieferung eine unwesentliche Verletzung des Vertrags darstellt, hat der Käufer das Recht auf die Beseitigung des Mangels oder auf einen angemessenen Preisnachlass.

10. Die schon gewählte Erledigungsart der Reklamation kann von dem Käufer ohne Zustimmung des Verkäufers nicht mehr geändert werden, dies jedoch gilt nicht, wenn der Käufer die Reparatur eines Mangels verlangt, der sich später als irreparabel herausstellt. Wenn der Verkäufer die Mängel innerhalb einer angemessenen Frist nicht beseitigt oder teilt dem Käufer mit, dass er die Mängel nicht beseitigen wird, hat der Käufer dieselben Rechte als im Falle einer unwesentlichen Verletzung des Vertrags.

11. Solange der Käufer sein Recht auf Preisnachlass nicht geltend macht oder vom Vertrag nicht zurücktritt, kann der Verkäufer den fehlenden Teil nachliefern oder einen Rechtsfehler beseitigen. Andere Mängel kann der Verkäufer seines Erachtens entweder durch eine Reparatur oder durch die Lieferung einer neuen Ware beseitigen.

12. Wenn der Verkäufer einen Warenmangel rechtzeitig nicht beseitigt oder seine Beseitigung ablehnt, kann der Käufer einen Preisnachlass verlangen oder vom Vertrag zurücktreten. Die schon getroffene Wahl kann von dem Käufer ohne Zustimmung des Verkäufers nicht mehr geändert werden.

13. Soll eine neue Ware geliefert werden, wird der Käufer dem Verkäufer auf seine Kosten die ursprünglich gelieferte Ware zurückgeben.

14. Keine Vertragspartei hat das Recht auf Ersatz der im Zusammenhang mit dem Reklamationsverfahren entstandenen Kosten.

ARTIKEL 4.

SCHLUSSBESTIMMUNGEN

1. Diese Reklamationsordnung tritt am 1. 6. 2017 in Kraft und löst alle vorherige Vereinbarungen zwischen dem Käufer und dem Verkäufer über die durch diese Reklamationsordnung geregelte Fragen, insbesondere also die Gewährleistungsrechte bei mangelhafter Lieferung und deren Geltendmachung.

2. Jegliche Reklamationsprozesse richten sich nach den gültigen Gesetzen der Tschechischen Republik und sind für alle Vertragsparteien rechtsverbindlich.

Remarkplast compounding a.s.